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KlangLand17 MaschinenMusikMaschinen

8. bis 14. Dezember 2017

Die Ausstellung mit Arbeiten von 12 internationalen Künstlerinnen und Künstlern lotet verschiedene Facetten von Maschinenmusik und Musikmaschinen aus. Die künstlerischen Positionen stehen im Spannungsfeld von mediengeprägter Popkultur des Alltags und avantgardistischer Klangkunst. Sie haben einen bestimmten historischen Kontext:
Von Alexander Mossolow, dem Komponisten des Stückes „Die Eisengießerei (Zavod)“, über den Futuristen Luigi Russolo („Die Kunst der Geräusche“) bis zu den Gruppen „Einstürzende Neubauten“ und „Kraftwerk“ nahmen Komponisten und Musiker den Klang der sie umgebenden Maschinenwelt als Inspirationsquelle künstlerischen Schaffens.
Seien es frühe mechanische Glockenspiele, ausgefeilte Orchestrion-Musikautomaten, Rhythmusmaschinen oder Roboterstimmen, der Klang und die Möglichkeiten selbstspielender Instrumente hat bereits über Jahrhunderte viele Menschen fasziniert und auf eigentümliche Art und Weise „berührt“!
Mit der Einführung der Maschine in die Musik waren plötzlich nicht mehr nur der Klang der Natur, der Vogelsang oder das Rauschen der Wälder, vermischt mit dem Lob Gottes, der Liebe, irdischer Freuden oder menschlicher Tragödien Themenschwerpunkt der „Zukunftsmusik“, sondern auch eine geradezu prometheische Begeisterung am Belauschen einer „Welt, die vom Menschen gemacht“ ist (Peter Weibel).

Die Ausstellung KlangLand17 wird vom Kulturamt der Stadt Kassel gefördert.

Beteiligte Künstler/innen: Martin Backes, Falk René Beigang, Tobias Böhm, Elko Brass & Dumpster Drum Machine Group, Adam Collis, Sascha Fernsel, Karl Heinz Jeron, Adrian Palka, Gerd Pilz, Alexander Rausch, Stefan Riebel, Wolfram DER Spyra, Roksana Vikaluk

Kurator: Wolfram DER Spyra

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