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Dienstag, 21. Juli 2015 / 19 Uhr

Der tschechische Dichter Ondřej Buddeus las auf Tschechisch und Deutsch. Monika Rinck trug Brandneues vor, u. a. aus ihren Streitschriften Risiko und Idiotie.
Schuldt, Künstler in vielen Sparten, präsentierte seinen Prachtband Stigmata.

Ondřej Buddeus
wurde 1984 in Prag geboren, wo er nach dem Studium der Skandinavistik und Übersetzungswissenschaft promoviert und als Dichter, Redakteur und Kurator wirkt. Er präsentiert seine in mehrere Sprachen übersetzte Texte ‚im erweiterten Feld‘ bzw. in verschiedenen Formaten. Sein Projekt a me realisierte er als Buch, im Netz und als Multimedia-Performance (Steirischer Herbst 2012). Veröffentlichungen u.a.: 55007 znaku vcetne mezer (55007 zeichen inklusive leerzeichen, 2011), rorýsy (mauerschwalben, 2012), Hlava v hlave (Kopf im Kopf, Kinderbuch mit D. Böhm, 2013), displej.eu. Zeitgenössische Poesie aus Tschechien, Deutschland und der Slowakei (2014, hrsg. mit P. Dietze).

Monika Rinck
1969 in Zweibrücken geboren, studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft und lebt als Autorin von Prosa, Lyrik, Liedtexten, Essays und Übersetzungen in Berlin. In ihrem begriffsstudio im Internet entfaltet und archiviert sie merkwürdige Begriffs- und Wortbildungen; außerdem zeigt sie online gemeinsam mit A. Cotten und S. Scho die ROTTENKINCKSCHOW-Performance. Zahlreiche Bücher, zuletzt u. a. bei Peter Engstler Hasenhass (2013) und I am the Zoo. Candy-Geschichten vom inneren Biest (mit N. Brönner, 2014) sowie bei kookbooks Honigprotokolle (2012), Risiko und Idiotie. Streitschriften (2015), Lieder für die letzte Runde (CD 2015, mit C. Filips und F. Tröger).

Schuldt
wurde 1941 in Hamburg geboren, wo er nach Aufenthalten in London, Paris, Wien, New York und Peking wieder hauptsächlich wohnt. Schuldt veröffentlichte auf Englisch, Französisch und Deutsch als Dichter, Essayist und Gestalter von Hörstücken. Er schuf u. a. Performer-Trupps von Sandwichmännern mit aggressiver Dichtung oder wirkte auch in Filmen mit, zuletzt als Vladimir Nabokov in Der Schmetterlingsfänger. Ausstellungen waren in New York, Shanghai, Berlin, Moskau und Hamburg zu sehen. Seine Bücher erscheinen seit 1960, zuletzt bei Rowohlt IN TOGO, DUNKEL und andere Geschichten (2013), und bei Walther König Stigmata. The Hand Is More Intimate Than the Face (2015).

Beteiligte Künstler/innen: Ondřej Buddeus, Monika Rinck, Schuldt
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